Transittag und Ruhezeit
Wir brachen im Laufe des Vormittags unser Zelt in Bohinj ab und machten uns auf den Weg nach Bovec, dass am westlichen Ende des Triglav Nationalparks liegt. Für die Fahrt mit dem Auto brauchten wir über den Pass ca. 3h.
Das an der Soca gelegene Bovec ist ein Kajak Hot Spot. So ziemlich jeden den man hier antrifft hat ein Kajak auf seinem Bus und eine plektrumförmige Neopreschürze um den Bauch. Aber laut Reiseführer soll die Region auch für Wanderer (und wen es interessiert auch für Fallschirmspringer und Gleitschirmflieger) interessant sein. Canyoning geht hier glaub eh überall.In Bovec selbst gibt es einen Campingplatz (scheinbar für nicht Kajaker) und etwas außerhalb, direkt am Fluss gibt es gleich vier. Wir entschieden uns für einen an der Soca, das Camp Kovac, das unserer Ansicht nach am schönsten gelegen ist. Der Platz ist recht klein und schön verwinkelt und wegen der steilen und engen Zufahrt für Wohnmobile gänzlich ungeeignet (da freut sich das Zelter Herz). Die Sanitären Anlagen hier sind naja, irgendwie anders, aber auf jeden Fall sauber und irgendwie charmant. Es gibt direkte Zugänge zum Fluss die vielen Kajakern als An- und Ablegepunkt dienen.
Man hat die ganze Zeit das Rauschen der Soca als Hintergrundmelodie. Man sitzt hier auch nicht so eingepfercht wie auf einem Supermarktparkplatz nebeneinander. Es gibt sogar Platz und Bäume für Slackline und Hängematte. Der Wohlfühlfaktor erhöht sich merklich. Wirklich schön hier..

Wir gönnten uns nach dem Umzug nochmal zwei Tage Nichtstun und verbrachten die meiste Zeit mit Hängematting, Lesen, Kreuzworträtseln und damit uns Todesmutig in die 13°C warme (Haha! Arschkalte!) Soca zu werfen – Was bei 30°C Lufttemperatur aber vertretbar ist…















ich bin der einzige der sich den shit hier reinzieht, dabei is es so doll, was der kai tut und macht