Archive for Juni, 2009
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Schwappt das allgemeine Zeitungssterben nun auch auf die Onlineangebote über und zwingt die Herrausgeber zu drastischen Einsparmaßnahmen oder wie lässt sich erklären dass nachfolgende Artrikel, erschienen nahzu zeitgleich auf Spiegel Online und sueddeutsche.de, sich lediglich in der Überschrift und im ersten Absatz unterscheiden? weiter lesen...
In Amerika hat ein Marihuana-Dealer Online über Craigslist (amerikanischen Kleinanzeigenportal) Gras angeboten und wurde prompt bei der Übergabe verhaftet. Er ist angeblich noch misstrauisch geworden weil zwei Männer anstatt nur einem auf ihn warteten. Sicherheitshalber hat er sich aber erkundigt, ob die potentiellen Käufer Polizisten sind (safety first!), die zwei Beamten logen ihn kaltschnäuzig ins Gesicht: “nein” darauf der Dealer: “Ich vertraue euch, ihr seht normal aus”. Geendet hat diese Unterredung dann mit einer seiner Verhaftung.
- ein rießen Depp der Typ!
mehr hierzu (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,632309,00.html)
Es gibt nun seid 2005 die Möglichkeit auf der Seite des deutschen Bundestages (http://www.bundestag.de/) Petitionen online zu erstellen und zu unterzeichnen. Bekannter wurde das Portal kürzlich wegen des großen Zulaufs durch die Petition gegen die geplante Sperrung von Kinderpornoseiten durch das LKA (https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860). Die Bürger fanden in der Petition eine einfache Möglichkit ihre Missgunst gegenüber dem Gesetzentwurf sachlich auszudrüken. Die Petition wurde bis dato über 133.000 mal unterzeichnet und spielte bei der Entscheidungsfindung zum neuen Gesetzt keine zu vernachlässigende Rolle. An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass man sich für um Unterzeichnen zu können mit Postadresse registrieren muss.
Ich möchte aber hier nicht das Portal des deutschen Bundestages anpreisen sondern ein mir sehr wichtiges Problem zur Sprache bringen: Das Tarifsystem der GEMA. Die Petition “Bürgerliches Recht – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA)”vom 19.05.2009 von Monika Bestle fordert:
eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten
Bezugnahmend auf folgenden Spiegel-Online Artikel:
http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,628249,00.html
Eh wie abartig! Warum verbieten wir nicht Medien und Kunst nicht generell? Internet, Pornographie, Kino, Blut, Fernsehen, Videospiele.. alles überaus gefährlich! Ist Fußball nicht auch Gewalt verherrlichend? – Man hat schließlich eindeutige Gegner und geschossen wird auch ständig. Da kann Man schon mal auf dumme gedanken kommen,..
ok echte Waffen sind ungefährlich! Das leuchtet ein,.. die sind ja im Gegensatz zu einem PC nicht zur stimmulierung des eigenen Egos und zum töten gebaut, sondern zum reinigen und für Papierscheiben (…ach ja und für Rehköpfe). Es geht in Schützenvereinen ja schließlich auch nicht um Wettkämpfe sondern lediglich darum besser (als andere) schießen und treffen zu können.
Und dass uns auch keiner von dem schlimmen Dingen der Welt erzählen kann sollten wir die Zensoren auch verbieten, nicht dass die was ausplaudern was uns auf dumme Gedanken bringt.
Ich habe wirklich nichts gegen Schützenvereine, aber sicherer machen die die Welt auch nicht!